Faszination Leben


Schon vor langer Zeit und eigentlich seitdem ich mich erinnern kann, habe ich mich auf die Suche begeben herauszufinden, was mein Leben und Leben an sich ausmacht.

 

So studierte ich Biologie, war beeindruckt von der Fülle und Vielfalt an Lebendigem auf unserer Erde. Viele Antworten hatte ich bekommen, und viele neue Fragen waren dazu gekommen.

 

Was ist das: Leben?

 

Neues zu lernen und zu erfahren ließ (und lässt!) mich lebendig fühlen. Und so wollte ich wissen, wie unser Gehirn funktioniert. Reformpädagogik und die populärer werdende Neurobiologie gaben mir wiederum viele neue Anregungen, Vera F. Birkenbihl und Gerald Hüther waren und sind inspirierende Personen für mich, in der  Freinetpädagogik und systemischen Pädagogik habe ich meine Haltung gefunden, zu lernen und Menschen darin zu begleiten. Und irgendetwas fehlte noch.

 

Was macht mein Leben erfüllt?

 

So begab ich mich vor einigen Jahren auf meine eigene Forschungsreise, kündigte meine feste Stelle an der Freien Schule und ging auf Visionssuche nach Schweden. Hier erlebte ich in meiner Solozeit draußen in der Natur das unglaubliche „Eins-Sein“ mit allem was um mich ist – eine tiefe Verbindung zu allem Lebendigem und Nicht-Lebendigem und Heilung im Sinne von „Ganz-werden“. Und auch die stärkende Kraft der Gemeinschaft, die ich verließ, um allein in der Natur zu sein und in die ich wieder zurückkehrte, um meine Geschichte zu teilen und die der anderen zu hören.

Es war nun ganz natürlich, dass ich mich mit Quantenphysik, Meditation, Spiritualität, Ritualen beschäftigte, was vorher eher nebulöse Bereiche für mein naturwissenschaftlich geprägtes Denken waren. Ich wollte von alten Lehren lernen, ließ mich in der Tradition der Friedensstifter ausbilden, vertiefte das vielschichtige Medizinrad und lernte von den Lehren von Jon Young. Eine Ausbildung in NLP schlug die Brücke wieder zu neueren Erkenntnissen und Methoden. Ich fing an zu meditieren und schätze die weisen Gedanken und Worte von Eckhart Tolle. Ich tanzte wieder regelmäßig und fand in der Bewegungsevolution® und Tanzimprovisation und auch im Tango Argentino spannende neue Erkenntnisse und tiefe Freude.

 

Alle diese alten und neuen Lehren, Methoden, Haltungen  treffen sich:

 

In Verbindung sein.

Mit mir selbst. Mit anderen. Mit der Natur.

 

Und da bin ich heute. Ich praktiziere dies alles in meiner Arbeit und meiner Ausbildung zur Visionssucheleiterin. Ich übe mich im „und“, lebe das „sowohl-als-auch“, im Gegensatz zum „entweder-oder“. Fließe zwischen den Polen „frei“ und „verbunden“. Kann mich tief mit der Natur und dem Lebendigen um uns verbinden. Nehme meine Gefühle als Grundlage meiner Entscheidungen wahr. Lebe immer mehr mein Innen im Außen. Und glaube nicht alles, was ich fühle oder denke.

 

Und ich lache.

 

Sehr oft und von Herzen. Und genieße es, mich zu spüren, andere zu spüren.

Das lebe ich und freue mich, dass mein Leben sich immer weiter verändern wird.
Was bleibt? Das Zuhausesein in der Natur, in der Gemeinschaft mit anderen und vor allem in mir selbst.

 

Und das teile ich gerne mit Euch!